ATG Mauerwerks­trocken­legung unter­stützt die Arbeit des Vereins Kinder­hospiz Mittel­deutschland

1000 Euro für die Herberge des Lebens.

Es sind bedrückende Fakten: Pro Jahr bekommen mehr als 6500 Eltern eine Aussage, die ihr Leben von einer Sekunde auf die andere auf den Kopf stellt: „Ihr Kind ist unheil­bar krank.“ So steht es sinn­gemäß auf der Internet­seite des Vereins Kinder­hospiz Mittel­deutsch­land mit Sitz in Nord­hausen am Harz. Dieser Tage übergaben die beiden Geschäfts­führer der ATG, Bernhard Borris und Andreas Haberkorn, dem Verein einen Scheck über 1000 Euro. „Wir wollen ein Stück von dem abgeben, was für uns normal ist“, erklärte Bernhard Borris, denn Normalität gebe es wohl weder für betroffene Kinder noch für deren Angehörige.

Über 40000 Kinder betroffen

Wenn eine Familie eine lebens­begren­zende Diagnose für ein Kind bekommt, gerät das Gleich­gewicht der Familien­einheit aus den Fugen. Unter anderem an dieser Stelle will der Verein nach eigenem Bekunden eingreifen, einen Ort des Lebens zur Verfügung stellen. Denn nur, wenn das Kind ange­messen betreut und begleitet wird, kann auch die Familie von Zeit zu Zeit Kraft tanken, um an der Seite des Kindes zu sein. Aktuell leben in Deutsch­land mehr als 40000 Kinder mit einer töd­lichen Krankheit. „Hinter dieser Zahl stecken 40000 junge Leben, deren Schicksale und das Leid ungezählter Angehörige“, sagt Borris und ergänzt: „Solange alles läuft, gehen wir im Alltag über solche Dinge einfach hinweg. Doch wehe, es passiert, dann hoffen auch wir auf unkomp­lizierte und mitfüh­lende Hilfe sowie Mensch­lichkeit.“

Urkunde ATG Förderer Kinderhospiz Mitteldeutschland

ATG fördert Kinderhospiz Mitteldeutschland

Verein braucht Unterstützung

Mit der Spende wollen Borris und Haberkorn ein Zeichen setzen. Der Verein brauche die Hilfe der Menschen, sagen sie. Das Kinder- und Jugendhospiz in Tambach-Dietharz wurde 2011 eröffnet. An die 40 Mitar­beiter kümmern sich um tödlich erkrankte junge Menschen und deren Familien. „Eine sehr ehrenvolle und gesell­schaftlich unersetz­liche Aufgabe ist das“, meint Andreas Haberkorn.